Historie der Contactlinse

1892
Zum ersten mal werden Sklerallinsen zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten vom Augenarzt D.E. Sulzer aus Genf angewendet.


1912
Die ersten Veröffentlichungen über die Korrektion von Astigmatismus mit Hilfe von Contactlinsen erscheinen.


1920
Allmählich entwickelt sich die Anpasstechnik für Haftschalen. Einen wichtigen Fortschritt stellt die Einführung von sogenannten Messlinsen dar.

Die Firma Carl Zeiss (Jena) stellt Anpasssätze her. Die Firma Müller aus Wiesbaden fertigt Haftschalen aus geblasenen Kontaktschalen.


1927
Professor Heine aus Kiel lässt bei der Firma Carl Zeiss Probierhaftschalen in über 20 verschiedenen Formen herstellen.


1929
Von Czapody stellt Abgüsse der Vorderfläche von Augen mittels Paraffinöl zur Herstellung der Haptik von Sklerallinsen her. Die nach dem Abdruckverfahren hergestellten Haftschalen berücksichtigen die Augenform und verbessern die Verträglichkeit der Linsen.


1935
Geblasene Haftschalen werden erstmals mit nachträglich angeschliffener optischer Wirkung angeboten.


1938
Die nach dem Augenabdruckverfahren hergestellten Skleralschalen aus Kunststoff (PMMA) lösen langsam die Haftschalen aus Glas ab.


1946
Die ersten Corneal-Linsen aus PMMA werden zwischen 1946 bis 1948 von dem Deutschen Heinrich Wöhlk aus Kiel und von dem amerikanischen Techniker Kevin Tuohy entwickelt.

In den folgenden Jahren wird insbesondere an der Randgestaltung der Linse gearbeitet.


1960
Es werden die ersten weichen Contactlinsen aus PolyHEMA hergestellt und grundlegend untersucht.


1980
Verstärkt werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt, die alle Aspekte der Kontaktlinsenoptik umfassen.